Die letzten beiden Tage waren gleichzeitig sehr entspannt und sehr anstrengend, denn wir haben das Surfen noch einmal ausprobiert. Das heißt, den halben Tag am Strand liegen und die andere Hälfte dann Sport.

In Indonesien haben das zum ersten mal probiert, seitdem jedoch nie wieder und naja, dass ist immerhin auch schon wieder 6 Jahre her. Man kann also eigentlich sagen, dass es unser zweites erstes Mal war. Bis auf eine grobe Erinnerung wie man das so fand, ist davon nämlich nichts mehr übrig.

Für mich war diese Erinnerung etwas zwiegespalten. Zum Einen erinnere ich mich daran, dass es Spaß gemacht hat, zum Anderen aber auch, dass es unglaublich anstrengend und erschöpfend war immer wieder raus aufs Meer zu paddeln. Außerdem fanden Augen und Rachen die regelmäßigen “Schleudergänge” in den Wellen auch nicht ganz so toll. Daher bin ich mit einer gewissen Skepsis an die Sache rangegangen.

Matthias war hier deutlich optimistischer bei der Sache, aber den hatte es damals auch viel weniger vom Brett gefegt und er hatte auch ein deutlich längeres Durchhaltevermögen beim Paddeln.

Ich habe dann auch etwas gebraucht um mit dem Surfen warm zu werden, aber es hat mir wirklich Spaß gemacht.

Matthias hat einfach ein Gefühl für das Surfen, er stand im Grunde sofort auf dem Brett und ist auch gleich in der ersten Stunde vom Weißwasser auf tatsächliches Wellensurfen umgestiegen. Ich habe mich da schon etwas schwerer getan. Aber ich bin zumindest auch ein paar mal auf dem Brett gestanden.

Ich bei meinen ersten Versuchen:

Matthias:

Angefixt von den ersten Erfolgen, haben wir uns die Bretter gleich für den restlichen Tag geliehen und uns wieder für den nächsten Tag angemeldet. Die Übung hat auch direkt geholfen, in der zweiten Stunde sind wir zumindest öfter gestanden als gefallen.

Mal sehen ob wir es schaffen an diesen Erfolg anzuknüpfen, oder ob wir in 6 Jahren wieder von vorne beginnen.

Der kleine Strand an dem wir waren, eignet sich wirklich perfekt zum Surfen lernen. Er ist sehr flach und daher kann man zu den Wellen laufen und muss nicht so viel Paddeln, was gerade als Anfänger sehr hilfreich ist. Die Wellen sind sehr regelmäßig aber in ihrer Höhe auch sehr unterschiedlich, man hat also für jedes Können etwas dabei. Es gibt dort außerdem drei Surfschulen und alle anderen Besucher des Strandes waren auch Surfer. Das beweißt, dass auch erfahrene Surfer denken, dass man hier gut Surfen kann. Also wenn du mal in Nordspanien unterwegs bist und Surfen lernen möchtest, kann ich den Praia de Nemiña sehr empfehlen. Genauso wie unsere Unterkunft direkt am Strand Apartamentos Costa da Morte und die die Surfschule Aldea Surfcamp.

viele Grüße aus dem Meer,

 

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