Heute standen Coba und Tulum auf dem Plan. Beides sind Ruinen von alten Maya Städten, eine im Urwald und eine am Strand. Wir sind also frühmorgens in den Bus nach Coba gestiegen, ohne genau zu wissen wie wir zurück kommen. Wahrscheinlich sollte jede Stunde um halb ein Bus von Coba nach Tulum fahren, aber so richtig sicher schien sich da keiner zu sein. Aber naja jetzt wollen wir uns ja erst Mal vor Ort umsehen.

Die Ruinen dort sind nicht so beeindruckend wie in Chichen Itza, vor allem weil sie nicht so gut erhalten sind, aber es ist trotzdem sehr schön. Es gibt dort die größte Pyramide auf der Yukatan Halbinsel. Man darf auch viele Ruinen betreten und alles ist etwas mystisch im Urwald gelegen und teilweise bewachsen. Das Gelände ist sehr weitläufig daher kann man auch alles mit dem Fahrrad erkunden. Pünktlich um 10 vor halb waren wir dann wieder an der Straßenecke an der wohl die Busse halten. Da wir dort dann aber nach einer dreiviertel Stunde immer noch saßen und der dritte Taxifahrer dann doch Mal ein vernünftiges Startangebot gemacht hat, haben wir uns entschlossen das zu nutzen. Wer weiß wann der nächste Bus gekommen wäre. Nach einer kurzen Stärkung in Tulum ging es direkt wieder zu dem Tempelanlagen. Diese bestehen hier aus eher kleineren Gebäuden aber mit wirklich traumhafter Lage. Die Kulisse, wie diese alten Ruinen direkt auf einer Klippe über weißem Strand und türkisem Meer liegen, ist wirklich wunderschön. Danach haben wir uns sehr nach einer Abkühlung gesehnt. Dafür haben wir uns an den angrenzenden Strand gelegt. Maledivenscore 9/10, wunderbar klares Wasser und feiner weißer Sand.
Zurück in Playa del Carmen mussten wir uns etwas zu essen suchen. Eigentlich gibt es hier ja genug Auswahl aber fast alle Lokale schreiben an Silvester ein Menü vor, für so um die 100-150 Dollar pro Person. Also dem 3 bis 4 fachen was uns so ein Menü an jedem anderen Tag kostet. Darauf hatten wir nicht so richtig Lust. Also haben wir die Nebenstraßen abgeklappert und sind nach einer Weile einen süßen kleinen Burgerladen gelandet.
Den restlichen Abend haben wir mit den Füßen im Pool auf dem Dach unserer Unterkunft verbracht. Haben das alte Jahr Revue passieren lassen und freuen uns auf das neue. Um ehrlich zu sein war 2022 für mich kein gutes Jahr aber es gibt doch einiges wofür ich dankbar bin. Ich habe ein paar Grundsteine gelegt und ich freue mich darauf das im neuen Jahr zu nutzen und was draus zu machen. Zu ehren Mexicos haben wir uns einen guten Tequila gekauft und damit das neue Jahr willkommen geheißen.

Ein wundervolles neues Jahr und alles liebe,
Sarah und Matthias

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