Die Heslacher Wasserfälle sind kleine Wasserfälle an der Heidenklinge, deren Besichtigung sich sehr gut mit einem schönen Spaziergang im Rotwildpark verbinden lassen.

Zahlen-Daten-Fakten (Quelle: Wikipedia)

Für die Trinkwasserversorgung Stuttgarts spielte der Nesenbach bis in das 19. Jahrhundert eine entscheidende Rolle, um dem steigenden Wasserverbrauch gerecht zu werden mussten weitere Zuleitungen geschaffen werden, die eine Versorgung auch in heißen und trockenen Jahreszeiten sicherstellten.

Begonnen wurde mit dem anlegen und aufstauen der Parkseen. Im Anschluss daran wurde ein 805 m langer unterirdischer Stollen, der Herzog-Christoph-Stollen, zur Heidenklinge gebaut. Die Heidenklinge ist ein uralter Einschnitt im Gelände und führt hinunter bis ins Nesenbachtal. Man nutzte das natürliche Gefälle, dass auch die Wasserfälle entstehen lies.

Seit 1874 wurde das Wasser direkt ins Seewasserwerk umgeleitet und nicht mehr in den Nesenbach, ab diesem Zeitpunkt wurden die Heslacher Wasserfälle nur noch mit sehr wenig Wasser versorgt und sind deutlich kleiner.

1879 wurde die Gäubahn gebaut, die die Heidenklinge und auch die Wasserfälle zerteilt, ab dieser Stelle fließt das Wasser durch einen Stollen unter dem Bahndamm hindurch.

 

Es gibt wenige Parkplätze direkt an den Wasserfällen (zu finden unter “stillgelegter Haltepunkt Wildpark”). Allerdings lassen sie sich von vielen verschiedenen (Wander-)Parkplätzen im Rotwildpark erreichen.

 

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